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02.05.2016

AuscultA - Frage Mai 2016

Die vierte Produktivitätsgröße „PRODUKTIVITÄT von WISSEN“ ist kaum vertraut und dennoch von größter – und immer noch zunehmender – Bedeutung. Wie also kann die Produktivität gemessen werden und gibt es Möglichkeiten, auch diese Produktivität zu steigern?


Unsere Antwort lautet:

Wir freuen uns, Ihnen nun auch für diese Art der Produktivität eine eindeutige und klare Formel präsentieren zu können:

Produktivität von Wissen = (Genutztes Wissen)/(Gesamtes im Unternehmen verfügbares Wissen)

Um diese Produktivität zu steigern, muss also "einfach" der Anteil des potentiell verfügbaren Wissens erhöht werden.

Leider sehen wir oftmals schon erhebliche Schwierigkeiten, auch nur Informationen und den Informationsfluss im Unternehmen zu managen und dafür zu sorgen, dass die richtigen Informationen, zu rechten Zeit bei den richtigen Empfängern verfügbar ist.

Ungleich herausfordernder ist es, tatsächlich Wissen nutzbar zu machen.
Dazu braucht es u.a. die Bereitschaft der Wissensträger, „ihr“ Wissen preisgeben oder auch nur nutzbar einzubringen.

Dieser Prozess mit vielen „soft-facts“ behaftet, weshalb wir noch keine vollumfängliche Beschreibung der Steuergrößen liefern.

Wichtige Elemente, die die Bereitschaft der Wissensnutzung und des Wissenstransfers fördern, sind jedenfalls Vertrauen, Wertschätzung, Anerkennung, das (subjektive) Gefühl der Sicherheit, „die Chemie“ zwischen den Menschen und auch die gesamte Unternehmenskultur, welche wie Wahrscheinlichkeit für das Einbringen und Nutzen von Wissen erhöht oder eben verringert.