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04.07.2016

AuscultA - Frage Juli 2016

Gibt es den perfekten Weg zum Erhalt von Wissen in Organisationen?


Unsere Antwort lautet:

Selbst die sichere Verfügbarkeit von prinzipiell vorhandenen Informationen stellt schon eine große Herausforderung dar, mit der die meisten Organisationen bereits überfordert sind.
Umso schwieriger ist es, tatsächlich Wissen in Organisationen zu erhalten und verfügbar zu machen.

Trotz vieler Ansätze, dieses Problem mittels Technologie in den Griff zu bekommen, gibt es bisher unserer Meinung nach nur einen „Königsweg“ Wissen in und für Organisationen zu erhalten: WISSENDE MENSCHEN.

Damit Menschen bereit sind ihr erworbenes Wissen in die Organisation einzubringen, bedarf es einiger, eigentlich einfacher und einleuchtender Rahmenbedingungen:

1.    Loyalität:
Damit Menschen ihrer Organisation gegenüber loyal sind, muss „die Organisation“ sich diese Loyalität verdienen, indem Vorbild, Wertschätzung und Toleranz tatsächlich gelebt werden.

2.    Familienfreundlichkeit:
„Sorgen binden Energie“ – und Organisationen sind sehr gut beraten, tatsächlich neue und flexible Arbeitsformen zu etablieren.
Dazu kommt, dass durch gute Lösungen auf diesem Gebiet, sehr gut ausgebildete, verantwortungsbereite und belastbare Menschen ihr Wissen und Können einbringen – und weitergeben.

3.    Sicherheit:
Wenn Mitarbeiter unsicher sind, werden sie ihr Wissen „für sich“ behalten. Das ist der Hauptgrund dafür, dass sich der Absturz bei kriselnde Unternehmen immer noch mehr beschleunigt.
Damit ist nicht Unkündbarkeit gemeint, jedoch müssen nachvollziehbare und für ALLE gültige Regeln gelten und penibel eingehalten werden.

Diese Auflistung ist nicht vollständig und soll vor allem darauf hinweisen, dass es ganz einfache Prinzipien sind, die Menschen dazu bringen, ihr Wissen einzubringen und mit anderen zu teilen.